Herr L. unterwegs in Odeceixe

Herr L. unterwegs in Odeceixe

by Frau K. Herr L. unterwegs Portugal

Herr L. war mal wieder unterwegs. Während ich am sehr idyllischen Strand von Odeceixe in Portugal aufs blaue Meer starrte, hat er sich auf die Suche nach abseitigen Fotomotiven gemacht und sie natürlich auch gefunden. Es sind diesmal auffällig viele Treppen dabei. Ist mir vor Ort gar nicht so aufgefallen. Aber ich lag ja auch meistens am Strand …

Mein klarer Bild-Favorit: die gebundenen Hände als Türgriff. Sehr seltsam.
Wobei, die Schweinchen aus leeren Plastikflaschen finde ich auch super. Tolle Upcycling-Idee und ein perfektes Motiv für die nächste Neujahrskarte.

odeceixe Portugal
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Herr L. unterwegs in Schorndorf

Herr L. unterwegs in Schorndorf

by Frau K. Herr L. unterwegs

Was macht Herr L. in Schorndorf mögen sich einige jetzt vielleicht fragen.
Was macht man überhaupt in Schorndorf?

Alte Freunde besuchen. Was sonst?

Und während Frau K. mit ebendiesen alten Freunden quatscht und quatscht (es sind nämlich Frau K.s Freunde) verschwindet Herr L. klammheimlich auf einen ausgedehnten Stadtspaziergang. Ich muss zugeben, ich selbst kenne in Schorndorf nur die Wohnung meiner Freunde und den Metzgerladen in dem es die besten Maultaschen ever gibt. So wirklich besser kenne ich die Stadt auch nicht, nachdem ich mir angesehen habe, was Herr L. so alles geknipst hat. Aber gefallen tut es mir trotzdem.

schorndorf wandbild 2
schorndorf wandbild 1
schorndorf zelt
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schorndorf rohre
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Herr L. unterwegs in Gallipoli

Herr L. unterwegs in Gallipoli

by Frau K. Herr L. unterwegs Italien Salento

Sabine von ferngeweht.de hat zur Blogparade aufgerufen. Mit einer wirklich netten Idee.

Wer kennt es nicht, das alte Spiel „Stadt, Land, Fluss“?

In leichter Abwandlung zum Original durfte sich jeder einen Buchstaben aussuchen und dann über eine Stadt, ein Land oder einen Fluss zu schreiben. Wir haben das „G“ ergattert und widmen daher unseren Beitrag über das wunderschöne Gallipoli, im südlichsten Zipfel von Italien, Sabines Blogparade.

Gallipoli – ein Paradies für Fans von Heiligenabbildungen, Steinengeln und Marienstaturen. Ganz im Süden Italiens gelegen. Direkt am tiefblauen Meer. Aber für das Meer hatte Herr L. bei seinem Spaziergang keinen Blick übrig…

Herr L. unterwegs in München

Herr L. unterwegs in München

by Frau K. Deutschland Herr L. unterwegs In der Stadt München

Vor ein paar Monaten waren Frau K. und Herr L. in München. Eigentlich zum Arbeiten. Aber weil der Weg dahin von Köln aus doch recht weit ist, haben sie noch ein Freizeitwochenende dran gehängt. Der Plan war, die Stadt mit dem Leih-Fahrrad zu erkunden. Das machen sie gerne so in fremden Städten. Am liebsten mit den Bahnrädern. Die sind, wenn man erstmal die Anmeldung hinter sich hat, recht unkompliziert in der Nutzung. In München hat das leider nicht geklappt. In der ganzen Stadt gab es nur zwei verfügbare Bahnräder. Das hätte ja sogar gereicht, wenn sie nicht 40 Minuten voneinander entfernt gestanden hätten…

Frau K. hat sich nur ein kleines wenig gewundert. Sie hat vor vielen Jahren ein paar Jahre in der bayrischen Hauptstadt gearbeitet und wusste daher – München ist ein Dorf – eines, dem sie im Übrigen sehr gerne den Rücken zugewandt hat.

Statt mit Fahrrädern waren wir dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß unterwegs. Ging auch. Und Herr L. hat wie immer sehr schöne Bilder von unserem Spaziergang gemacht.

In der Wüstung Wollseifen

In der Wüstung Wollseifen

by Frau K. Herr L. unterwegs

Vor einer ganzen Weile hat Herr L. die Wüstung Wollseifen mit seiner Kamera besucht. Damals war er noch analog unterwegs. Mitgebracht hat er schöne Bilder in schrägen Farben, die sehr gut zu diesem verloren Ort passen.

Wollseifen war einmal ein kleines Dorf in der Eifel. War, weil es nach dem zweiten Weltkrieg geräumt und mitsamt dem umliegenden Gelände zunächst von den Briten und später von den Belgiern als Truppenübungsplatz verwendet wurde. 2006 wurde dieser aufgegeben und das verlorene und vergessene Dorf ist seitdem wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Auf den Fotos sind einige der ursprünglichen Bewohner des Dorfes zu sehen, die das Gelände und ihre früheren Häuser oder besser gesagt, das was davon übrig ist, besichtigen. Drei Wochen hatten sie im August 1946 Zeit um ihr Dorf zu verlassen. Wie fühlte sich das damals an? Und wie ist es heute in das zerstörte Dorf zurückzukehren? Welche Erinnerungen kommen dabei hoch? Herr L. muss gar nicht danach fragen. Die früheren Wollseifer erzählen gerne. Traurige Geschichten aus dem Krieg, aber auch fröhliche aus ihrer Kindheit in der kleinen Dorfgemeinschaft. So richtig vorstellen kann er sich nicht, wie das Dorf damals aussah. Die meisten alten Häuser sind vollständig zerstört. Überall wächst Gras. Es ist still. Eine unwirkliche Stimmung liegt über dem ganzen Gelände.

Auf Landkarten ist Wollseifen als Wüstung eingetragen, ein Begriff für aufgegebene, verlassene und verfallene Orte. Geografen machen übrigens recht kompliziert anmutende Unterscheidungen zwischen verschiedenen Wüstungsarten. Hier liegt, wenn ich das alles richtig verstanden habe, eine Totalwüstung (Kombination aus Flur- und Ortswüstung) vor. Nicht zu verwechseln mit der partiellen Wüstung oder gar der temporären Wüstung.

Zu erreichen ist die Wüstung zum Beispiel über eine geführte Wanderung vom Kulturkino Vogelsang aus. Die dreistündige Wanderung findet immer sonntags um 13 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos und man muss sich nicht anmelden.

In Metsovo

In Metsovo

by Frau K. Herr L. unterwegs

Metsovo war unser erster Zwischenstopp auf unserer Reise in die zagorischen Dörfer. Am südöstlichen Rand des Viskos Nationalparks gelegen, hat es eine gewisse Ähnlichkeit mit einem typischen Schwarzwalddorf. Zumindest im Hinblick auf die Souvenierläden und die Massen an Bustouristen.

Herr L. war das zuviel Idylle. Er ist lange, lange durch das Dörfchen gestreift auf der Suche nach anderen Motiven und hat sie schließlich gefunden.